Zoo Hannover: Das Absurdistan der CDU Hannover (Teil 2)

Das Absurdistan der CDU Hannover (Teil 2)

Wie CDU-Hannover Herrenhausen -Stöcken auf Kritik reagiert

(Stand 18.09.2013)

Ohne eine Antwort von EndZOO abzuwarten und ohne ein persönliches Gespräch zu führen, hat der CDU-Ortsverband Herrenhausen-Stöcken nun auf unsere inhaltliche Kritik zur Abschiebung von Orang-Utan Kajan mit einer „Ergänzung am 16.09.2013“ reagiert.

CDU: „Zwischenzeitlich hat – vermutlich – der „von uns nicht namentlich erwähnte fundamentale Zoogegner“ einen Artikel ins Netz gestellt (Titel: „Das Absurdistan der CDU HANNOVER“), in dem dieser Artikel der CDU-Herrenhausen-Stöcken, den Sie gerade lesen, mit wüsten Beschimpfungen verdammt wird. „

EndZOO: Wir haben auch die Aussagen der CDU-Pressemeldungen interpretiert und dabei das Recht der freien Meinungsäußerung genutzt. Welche „wüste Beschimpfungen“ das im Einzelnen waren, kann und will die CDU offenbar nicht näher benennen. Was für eine fragwürdige Auseinandersetzung mit öffentlicher Kritik!

CDU: „An diverse Adressen in unserem Umfeld wurde ein Link auf seinen in der Sache verfehlten Artikel versendet. Der „von uns nicht namentlich erwähnte fundamentale Zoogegner“ war nicht in der Lage, eine zitierte Pressemeldungen abzugrenzen von Standpunkten unseres Ortsverbandes und hat uns Vieles als eigene Standpunkte zugesprochen, was wir lediglich zitiert haben.

EndZOO: Der Artikel wurde an alle Hannoverschen Medien, lokalen PolitikerInnen und an die fast 2000 UnterzeichnerInnen unseres Protestaufrufes versendet. Der CDU-Ortsverband gibt hier offenbar auch zu, sich in den meisten Punkten kaum eine eigene Meinung zur Abschiebung von Orang-Utan Kajan gebildet, sondern nur vom Zoo abgeschrieben zu haben. Das bestärkt uns in unserer CDU-Kritik und am Umgang mit Orang-Utan Kajan im Zoo Hannover.

Auch ist es nicht richtig, dass wir Aussagen des Zoos, die die CDU in Form von Zitaten verwendet hat, kritisiert haben. Bei einem Vergleich der von uns kritisierten CDU-Pressemitteilung und unserem anschließenden Artikel wird dies jedem aufmerksamen Leser sofort deutlich. Offenbar ist die CDU in Hannover dazu nicht in der Lage!

Um welche „Verfehlungen“ es sich im EndZOO-Deutschland-Artikel („Das Absurdistan der CDU HANNOVER“) handelt, wie soll es anders sein, wird von der CDU hier auch nicht benannt.

Warum unsere Kritik an der Verwendung des Wortes „Königsberg“, ebenso kein Zoo-Zitat, aus der CDU-Pressemitteilung plötzlich verschwunden, ist bezeichnend?

CDU: „Eine Anfrage vom Wochenende, welche wissenschaftliche Qualifikation der „von uns nicht namentlich erwähnte fundamentale Zoogegner“ hat und wie viele Mitglieder seine Anti-Zoo-Gruppierung hat, ist bisher unbeantwortet, obwohl er dort als Pressesprecher benannt ist. „

EndZOO: Am Sonntag (!) den 15.09.2013 (16:45 Uhr) hat sich – vermutlich – ein uns nicht namentlich bekanntes CDU-Mitglied (er/sie nennt sich: „Die CDU Webredaktion Herrenhausen-Stöcken“), mit einer E-Mail an unseren Sprecher Frank Albrecht gewandt. Warum sich eine Webredaktion und nicht ein Sprecher der CDU-Fraktion in Verbindung mit EndZOO setzt, erscheint uns ebenfalls sehr fraglich.

Unglaublich ist aber, dass diese „Die CDU Webredaktion Herrenhausen-Stöcken“ oder der CDU-Ortsverband grundsätzlich davon ausgeht und erwartet, dass Menschen in Deutschland an einem Sonntag (!) ihre beruflichen E-Mails lesen und der CDU-Hannover an diesem gesetzlich freien Tag für eine schriftliche Antwort sofort zur Verfügung stehen müssen. Was ist aus dem angeblich „christlichem Schutz des Sonntages“ geworden?

Eine entsprechende Antwort unseres Sprechers (am Montag!) wollte der CDU-Ortsverband ohnehin nicht abwarten, wie man/frau hier lesen kann.

Was auch die Anzahl unserer MitstreiterInnen mit dem Inhalt unserer Kritik an der Abschiebung KAJAN zu tun hat, können wir ebenfalls nicht nachvollziehen. Wer aber offenbar die Stellungnahme seines Zoos kopiert und dann als CDU-Meinung verbreitet, der ist offensichtlich auch nicht in der Lage (ohne Hilfe des Zoos) eine eigene Meinung auf eine inhaltliche Kritik entgegenzubringen.

CDU: „Da bisher kaum nennenswerte Zugriffe auf diesen Artikel erkennbar sind, gehen wir davon aus, dass der „von uns nicht namentlich erwähnte fundamentale Zoogegner“ kaum eine größere Organisation im Hintergrund haben kann.

EndZOO: Der CDU-Ortsverband ignoriert nicht nur die fast 2000 Unterschriften von BürgerInnen, die sich gegen eine Abschiebung von KAJAN ausgesprochen haben. Nein, die CDU ignoriert sogar, dass unsere Artikel mittlerweile über soziale Netzwerke und Mailsverteiler an viele hundert Personen verschickt wurde. Auch sind die Kommentare nicht übersehbar und unerheblich. Dass es sich bei den UnterzeichnerInnen eventuell auch um WählerInnen handeln könnte, scheint der CDU-Hannover offenbar egal zu sein. Was aber auch die Zugriffe auf unsere Homepage mit unserer inhaltlichen Kritik an Orang-Utan KAJANs Abschiebung zu tun haben, ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. Die Wahrheit einer Aussage hängt nicht von der Anzahl ihrer Vertreter ab!

CDU: „Könnte es sein, dass hier ein extremer Zookritiker ohne eigene wissenschaftliche Qualifikation in der Zoologie einfach nur als Berufskritiker versucht, sich über die Diskreditierung Anderer zu etablieren und damit Geld zu verdienen? – Das wäre ein sehr zweifelhaftes kommerzielles Geschäft eines Einzelnen, das einem sinnvollen Artenschutz nicht gerecht wird.“

EndZOO: Hätte sich die CDU Herrenhausen-Stöcken auch nur einmal in eine sachliche und inhaltliche Diskussion begeben oder fachliche Fragen gestellt, könnten sie anhand unserer Argumente oder Antworten unsere fachliche Qualifikation selbst bewerten. Zudem haben wir bereits auf die Ausführungen der CDU-Pressemitteilung fachlich argumentiert. Eine Vereinsgründung durch eine Person ist übrigens weder in Österreich noch in Deutschland (noch 2013) möglich.

 

One thought on “Zoo Hannover: Das Absurdistan der CDU Hannover (Teil 2)

  1. CDU: “Eine Anfrage vom Wochenende, welche wissenschaftliche Qualifikation der „von uns nicht namentlich erwähnte fundamentale Zoogegner“ hat und wie viele Mitglieder seine Anti-Zoo-Gruppierung hat, ist bisher unbeantwortet, obwohl er dort als Pressesprecher benannt ist. “

    Sehr geehrte Damen und Herren Befürworter der Abschiebung eines so edlen Tieres – Kajan –
    in einen n a c h w e i s b a r m a r o d e n Zoo, der mit Sicherheit VERSCHLECHTERUNG seiner Gefangenschaft bedeutet –
    kann man nicht zustimmen.
    Das ist die Dankbarkeit eines Zoos für seine Tiere, an denen jahrelang verdient wurde. „Der „Orang Utang“ hat seineSchuldigkeit getan“
    Hunderte Gnadenhöfe gibt es in Detuschland für Tiere, die irgendwo und irgendwie ihre Pflicht getan haben und sie erwartet eine lebenswerter Lebensabend! – Was ist mit Menschenaffen? Rangieren sie auf unterster Abschiebestufe?
    „Ein Gnadenbrot“ bedeutet in der Regel, einen schönen, lebenswerten LEBENSABEND, den SIE PERSÖNLICH sich sicherlich auch wünschen.
    Bleiben Sie Mensch und sagen Sie Nein zu dieser Abschiebung.
    Unterschrift:
    Ein Mensch mit Gefühlen!
    Mitgefühl mit lebenslang eingesperrten, gefangenen Kreaturen, Menschlichkeit und gesunder Menschenverstand benötigen keinerlei “ wissenschaftliche Qualifikationen“ auf denen Sie zu bestehen zu scheinen. Egal, wie der Zoo Hannover ebenso Sie als Ortsverband eienr partei sich herausreden wollen, ob wissenschaftlich, unfair oder

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