Frage #04

„Dürfen Sie sich überhaupt in die Belange von Zoos einmischen? Man liest immer wieder, daß EndZOO-AktivistInnen „selbsternannte Tierrechtler“ seien!“

Antwort:

Es gibt keine gesellschaftliche Institution die Menschen zu „Kinderschützer*Innen“, Menschenrechtler*Innen“ oder „Tierrechtler*Innen“ ernennt, anerkennt, promoviert oder dazu auszeichnet. Dies wäre auch das Ende einer jeden wahren Demokratie. Jeder der sich wahrhaft für die Rechte von Kindern, Menschen oder nicht-menschlichen Tieren engagiert hat in Deutschland das uneingeschränkte Recht, sich für deren Belange auch ohne Hindernisse einzusetzen, sich dazu zu äußern oder sich der Öffentlichkeit dazu mitzuteilen. Der Begriff „Selbsternannter Tierrechtler“ wird oft nur von Menschen (Zoo-Speziesist*Innen oder Journalist*Innen) bewusst gewählt, um sich für Tierrechte engagierende Mitbürger*Innen zu diffamieren, ihnen jegliches Mitspracherecht somit verbal abzuerkennen oder ihr Engagement in ein Abseits der Gesellschaft zu drängen. EndZOO sieht in dieser Wortwahl eine klare Diffamierung und sogar Kriminalisierung mündiger Bürger*Innen.

(geändert am: 08.10.2018)

Mehr zum Thema: Selbsternannt (Kommentar von Sascha Lobo)

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Was sind „nicht-menschliche Tiere“?

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