Das Zoos.Media-Elefantenalter

Das Zoos.Media-Elefantenalter

Wie Philipp J. Kroiß sich seine eigene Zoo-Welt malt.

(Stand 16.11.2016; geändert am 17.11.2016)

Für die Beurteilung, ob die Unrechts-Institution Zoo-Gefangenschaft grundsätzlich „schlecht“ oder „gut“ für die lebenslangen Insassen (nicht-menschliche so genannte Zoo-Tiere) ist, wird von Zoo-Unrechtsbefürworter*innen (u.a. so genannte Zoofreund*Innen) oder Zoo-Speziesist*innen (u.a. Zoodirektor*Innen) sehr oft das Erreichen eines hohen Lebensalters oder eine hohe Lebenserwartung zur Beurteilung herangezogen. Ob die dabei ermittelten Werte für eine allgemeingültige, objektive und grundsätzliche Gesamtbeurteilung der Lebensqualität aller inhaftierten nicht-menschlichen Individuen hilfreich ist, kann in vielen Punkten angezweifelt werden.

So ändert ein hohes erreichtes Alter grundsätzlich nichts an der bestehenden lebenslangen Verletzung der Persönlichkeitsrechte (Tierrechte) der in Zoo-Gefangenschaft inhaftierten nicht-menschlichen Tiere. Auch schließt ein Höchstalter schlechte Lebensbedingungen nicht grundlegend aus. Ein sehr bezeichnendes Beispiel hierfür ist das wohl weltweit älteste Zwergflusspferd HANNIBAL in der Stuttgarter Zoo-Gefangenschaft „Wilhelma“.

HANNIBAL „fristet“, so Richard David Precht (1997)1, zusammen mit Flusspferden und Tapiren, sein „…unartgerechtes Dasein in Verliesen und Betongräben“. Und tatsächlich. Keiner wird beim Anblick dieser heute noch immer vorherrschenden, eklatant schlechten und beengten Haltungsbedingungen (besonders in der sehr kalten Winterszeit) die Lebensqualität von HANNIBAL grundsätzlich als „herausragend“ und nicht einmal ansatzweise als „gut“ bewerten. Und auch nicht, weil HANNIBAL das bisherige Höchstalter erreicht hat.

Weitere Ausführungen zum Zoo-Speziesist*Innen-Zooalters-Argument finden Sie demnächst auf unserer Homepage. In diesem Artikel wollen wir uns lediglich die „Lebenserwartung von Elefanten“ in der Zoo-Gefangenschaft aus Sicht der Zoo-Unrechtsbefürworter*Innen von „Zoos-Media“ (hier Ausführungen2 von Philipp J. Kroiß) näher betrachten und deren Fehlaussagen offenlegen.

SEIN UND SCHEIN

Sterben Elefanten in Gefangenschaft früher? Haben Elefanten eine geringere Lebenserwartung als in freier Wildbahn? Diesen Fragen ging auch der Zoo-Unrechtsbefürworter und vermeintliche Journalist Phillip J. Kroiß nach. In einem Artikel2, „exklusiv für Zoos.media, veröffentlichte er im Juli 2016 das Ergebnis seiner dilettantischen, fehlerhaften, unwissenschaftlichen, unseriösen und mit einigen Halbwahrheiten bestückten Recherche (EndZOO-Ansicht).

Gleich zu Beginn seiner Ausführungen2 macht Kroiß unmissverständlich deutlich:

„Es ist ein altbekanntes Vorurteil von Zoogegnern, dass Elefanten in Menschenobhut eine kürzere Lebenserwartung hätten als in der Wildbahn.“ 2

Auch ist der vermeintliche Journalist in Bezug auf die Lebenserwartung von Elefanten davon überzeugt, dass „Zoogegner“ mit „angeblich wissenschaftliche Studien“ immer wieder versuchen zu behaupten, dass nicht-menschliche Tiere oder „Flaggschiffe im Zoo“ kürzer leben sollen. Mit Studien die, laut seiner arroganten Sichtweise, offenbar auch alle „unseriöse Wissenschaft sind“.

Eine solche „unseriöse Wissenschaft“ oder vermeintliche „Gefälligkeits-Studie“ ist, in Bezug auf die Lebenserwartung von Elefanten (Hauptthema Kroiß-Artikel), wohl in Kroiß Augen auch die so genannte „Oxford-Studie“ 3 von CLUBB & MASON aus dem Jahr 2002. Die Studie wird, so der vermeintliche Journalist bewertend, „nicht nur höchst kritisiert, sondern auch stark bezweifelt“ 2.

Als einen Beweis für Kritik und Zweifel an der Oxford-Studie3 und deren Ermittlung der Lebenserwartung (Hauptthema Kroiß-Artikel) nutzt Kroiß zunächst eine Aussage aus der „Analyse“ 4 der Elefanten-Schutzorganisation „European Elephant Group (EEG)“ (heute auch: Elefantenschutz Europa e.V.). Die Analyse ist ebenfalls aus dem Jahr 2002.

Kroiß schreibt und zitiert die EEG-Analyse4 nur auszugsweise:

„Man (Anmerkung der EEG) findet auch die Art und Weise, wie die Studie entstand, >unmöglich<: „Drei Zoos von 138 Elefantenhaltern unter den europäischen Zoos und Safariparks wurden besucht. Die daraus abgeleiteten Beurteilungen und Aussagen in der Oxford-Studie sind entweder nachweislich falsch, verfälscht, widersprüchlich oder inkompetent.“

Kroiß erweckt, mit dem Zitieren dieser kleinen EEG-Analyse-Aussage (nur ein Bruchteil der Gesamt-Analyse), zunächst einmal den Eindruck, dass die gesamte Oxford-Studie3 (2002) nur durch den Besuch von drei Zoo-Gefangenschaften entstanden sei. Und da es in seinem Artikel ja eigentlich allein nur um die Lebenserwartung von Elefanten geht, erweckt er also gleichzeitig auch den wohl bewusst falschen Eindruck, dass die Oxford-Daten zur Ermittlung der Lebenserwartung (Hauptthema Kroiß-Artikel) ebenso nur durch den Besuch von drei Zoo-Gefangenschaft entstanden sein muss. Das ist natürlich totaler Blödsinn.

Von Kroiß wird nicht ehrlich und korrekt darauf hingewiesen, als Journalist zur Unabhängigkeit und zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung verpflichtet, dass sich die von ihm zitierte EEG-Aussage allein nur auf die Oxford-Beurteilung über die Haltungsbedingungen der Elefanten und überhaupt nicht auf das Zustandekommen der Daten zur Ermittlung der Lebenserwartung bezog.

Die EEG selbst schreibt in ihrer 214-seitigen Analyse4 aber korrekt:

„Von diesen 138 Haltungsstätten hat die Universität Oxford … nur 3 Zoos in England besuchen lassen, um dort die Elefantenhaltung beurteilen zu können.“ Es geht also bei dieser Aussage überhaupt NICHT um das Thema „Lebenserwartung“!

Auch wenn Kroiß offenbar die 214-seitige und 45 Euro teure EEG-Original-Analyse4 nicht zu besitzen scheint, ermächtigt es ihn nicht, nur aus der extrem kurz gehaltenen EEG-Analyse-Kurz-Rezension falsch und aus dem Kontext gerissen zu zitieren. Das ist höchst unprofessionell, unfachmännisch und unfair.

Kroiß Dilettantismus geht aber leider noch weiter.

EIN WIRKLICH ALTER HUT?

Unsere EndZOO-Experten besitzen natürlich nicht nur die vollständige EEG-Analyse4, sondern kennen diese auch inhaltlich. Auch haben Sie die Oxford-Studie3 gelesen und genauestens analysiert. 

Genau dieses Fachwissen führte dazu, dass sie sofort den nächsten großen Kroißchen Fehlschuss entdeckten.

So schreibt Kroiß weiter:

„Alte Studie neu aufgewärmt – Es passiert immer wieder, dass diese Studie erneut hervorgeholt wird, um einseitig über Elefantenhaltung zu desinformieren.“

Als Beweis, dass die alte Oxford-Studie3 immer wieder „neu aufgewärmt“ werden würde, zählt der vermeintliche Experte Kroiß aktuelle Veröffentlichungen u.a. der Zeitung die ZEIT5 und des Magazins der SPIEGEL6 auf. Diese Veröffentlichungsbeispiele sollen sich, so Kroiß, „auf die Interpretation der Gefälligkeitsstudie (Anmerkung: Oxford-Studie3) durch die Tierrechtler“ von 2002 beziehen. Auch wenn beide Medien durchaus den verwirrenden Eindruck erwecken, tun sie das aber nicht. Sie beziehen sich definitiv NICHT auf diese vermeintliche „Gefälligkeits-Studie“3. Zahlen lügen nicht.

Würde Kroiß nämlich die angebliche „alte Gefälligkeitsstudie“ (Oxford-Studie3) aus 2002 wirklich kennen, wäre ihm als wahren Experten sofort aufgefallen, dass Clubb und Mason in dieser Studie eine Lebenserwartung von 16 (afrik. Elefant) und 15 Jahren (asiat. Elefant) angeben. In seinen Veröffentlichungs-Beispielen (ZEIT5 und SPIEGEL6), die ja angeblich dieselbe alte Oxfordstudie benutzen und somit neu aufwärmen sollen, wird aber immer von einem Höchstalter von fast 17 (afrik. Elefant) und fast 19 Jahren (asiat. Elefant) geschrieben. Also völlig unterschiedliche und widersprüchliche Zahlenangaben.

Logisch! Was Kroiß wohl aus seiner so offensichtlichen Unwissenheit heraus nicht weiß ist der Fakt, dass sich seine „Veröffentlichungsbeispiele“ (ZEIT5 und SPIEGEL6) alle richtigerweise auf eine völlig andere und neuere „Clubb & Mason“-Studie7 aus dem Jahr 2008 und nicht auf die Oxford-Studie3 aus dem Jahr 2002 beziehen.

Es kann durchaus auch sein, dass Kroiß auch auf einige fehlerhafte Links in einer dieser zwei Artikelbespielen hereingefallen ist. Doch wahre Prüfer, Unvoreingenommene und echte Kenner der Materie, fällt dies dennoch sofort auf.

Bring Licht ins Dunkle!

Sterben Elefanten in Zoo-Gefangenschaft denn nun früher?

Kroiß meint in seinem Artikel2 weiter, eine „neue Studie“ 8 der amerikanischen Zoo-Speziesisten (Zoodirektoren) Robert J. Wiese (Forth Worth Zoo) und Kevin Willis (Zoo Minnesota) brachte, im Gegensatz zur veralteten Oxford-Studie3, hierzu schon 2004 „Licht ins Dunkle“.

Zitat Kroiß zur „Wiese & Willis-Studie“8 (2004):

„Die durchschnittliche Lebenserwartung von Asiatischen Elefanten wird hier auf 47,6 (Europa) bzw. 44,8 (Nord Amerika) angegeben. Die mediane Lebenserwartung wird mit 41,9 (Europa) bzw. 35,9 (Nord Amerika) angegeben. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die kritisierte Theorie einer medianen Lebenserwartung von Asiatischen Elefanten von 19 Jahren, wie sie Walasek noch am 31.05.2016 in der ZEIT5 behauptet, widerlegt.“

Da wir ja nun richtiggestellt haben, dass es sich bei DIESER „Clubb & Mason-Studie“ 3 tatsächlich um eine im Jahr 2008 erstellte Studie handelt, muss auch Kroiß unwiderruflich zur Einsicht kommen, dass seine vermeintlich „neuere und aktuellere“ Wiese-Willis-Studie8 aus 2004 nun durch eine „viel neuere“ Studie aus 2008 aufgehoben wird. Seine stolz ins Feld geführte „Wiese & Willis-Studie“ 8 ist hier also die einzig „veraltete Studie“. Was für eine Selbstdemontierung!

Noch einmal: Kroiß kritisierte die Kritiker*innen wegen der Verwendung einer vermeintlich veralteten Studie aus 2002, welche aber in der Realität eigentlich aus 2008 stammt. Dafür verwendete er selbst, ganze 12 Jahre später, eine noch viel ältere Studie aus 2004.

Kroiß tappt also weiterhin im Dunklen!

Unfehlbar!?

Obwohl unser 1.Vorsitzender und Zoo-Experte Frank Albrecht die Zoo-Unrechtsbefürorter*Innen und „Expert*Innen“ von „Zoos.Media“, im Beirat sitzt übrigens u.a. Kerstin Ternes (Zoo-Gefangenschaft Duisburg), Immanuel Birmelin (Zirkus-Unterstützer) und Michael Miersch (Tierrechtsgegner und Journalist), auf den eklatanten Kroiß-Fehler im besagten Alters-Artikel2 aktuell auf Facebook hinwies, sieht man/frau jedoch von deren Seite immer noch keinerlei Verfehlungen und keine Handlungsbedarf die ZEIT und den STERN zu rehabilitieren:

„Wir haben einen Beirat, der auch unsere Artikel überprüft … Der Artikel 2, den wir uns nochmal durchlasen, ist fest auf wissenschaftlichen Boden gesetzt … Jeder kann den Kommentar der im Artikel zur Recht kritisierten Studie3 durch die European Elephant Group … Ebenso kann jeder die Studie, die die kritisierte Studie widerlegt hat, einsehen…“ 9

Kroiß verrennt sich weiter

Zum noch größeren Schlag, holt Kroiß dann selbst noch einmal am 07.11.2016 aus. In einem ganz aktuellen „Zoos.Media“-Artikel10 lobt er selbst eine aktuell veröffentlichte Zoo-Alters-Studie11 aus diesem Jahr als „wichtigen Meilenstein“.

Er meint: „…nun hat die Wissenschaft sie (gemeint sind „Zoogegner*Innen) eines Besseren belehrt.“10

Doch genau in dieser Studie11, laut Kroiß ja ein von der „Wissenschaft erstellter „Meilenstein“, wird nun seine bisher verkündete Wunsch-These, Elefanten in der Zoo-Gefangenschaft würden nicht früher sterben als Elefanten in Freiheit (Wildnis, Freiraum, Freiland, Natur oder Wildbahn), mehr als offensichtlich widerlegt und sogar deutlich ad absurdum geführt. Und der eigentliche Hammer ist: Die „Clubb & Mason-Studie“ 3 aus 2008 wird in dieser ganz aktuellen Studie auch noch in der Veröffentlichung erwähnt und dessen Richtigkeit in einer Aussage sogar noch untermauert.

Aussage aus der Studie11:

„Thus, our broad-scale study supports previous work reporting that both Asian and African elephant females live longer in the wild than in zoos.“ 11

Übersetzung: „Unsere breit angelegte Studie unterstützt frühere Berichte (Clubb & Mason 20083), dass sowohl asiatische als auch afrikanische Elefantenfrauen länger in der Wildnis leben als in Zoos.“ 11

Noch einmal: Die Ersteller*Innen der Studie haben mit der Erstellung und ihren Ergebnissen nochmals die Erkenntnisse der „Clubb & Mason-Studie“ 3 aus 2008 untermauert. Sie haben also die „Clubb & Mason-Studie“ 3 NICHT eins zu eins und damit ungeprüft übernommen.

Dennoch ignoriert Kroiß die eindeutigen Fakten weiterhin und meint wenig später an einer anderen Zoos.Media-Facebook-Stelle am 10.11.206:

„Das ist eine sehr berechtigte Frage (y) Mason ist alles andere als eine unabhängige Quelle, zumal ihre berühmteste Studie eine „RSPCA-sponsored study“ war … Ob jemand, der seine Wissenschaft durch eine Organisation sponsort, die starke Tierrechtsanteile mit sich trägt, wirklich eine vertrauenswürdige Quelle ist? Auch bei Ros Clubb sieht es nicht besser aus, der ja bei der RSPCA arbeitet. Auch wir haben ja bereits darüber veröffentlicht … Hier hätte man sich eine differenzierte Betrachtung gewünscht, allerdings muss man auch sagen, dass vielen die Studie von Wiese und Willis (noch) nicht sehr geläufig ist. Darüber wird nochmal zu reden sein. Zudem wird dies auch hoffentlich nicht die letzte Studie des Teams zu diesem Thema sein und bei der nächsten, wird dann die Studie bestimmt inkludiert. Letztendlich ändert dieser Umstand aber nichts daran, dass die Studie alles in allem in die richtige Richtung geht.“

Kroiß behauptet hier also unterschwellig, dass den Ersteller*Innen dieser aktuellen Alters-Studie11, laut seiner Auffassung ja ein „…von der Wissenschaft erstellter Meilenstein“, seine favorisierte „Wiese & Willis-Studie“ 8 wohl auch „nicht sehr geläufig“ sein muss. Ignoranter geht es nicht.

Auf der einen Seite hoch loben und an andere Stelle aktuelles Wissen absprechen.

Und noch etwas Absurdes:

Wenn man/frau den Anfang des Kroiß-Facebook-Kommentares nochmals liest, fällt sofort auf, dass dieser Dilettant und Ignorant immer noch von der falschen Oxford-Studie3 ausgeht und schreibt. Selbst in der aktuellen Alters-Studie11 wird sich erneut auf die „richtige“ Clubb&Mason-Studie11 aus 2008 bezogen und sogar in der Quellenangabe mit Jahreszahl explizit genannt.

Übrigens ist die „Wiese&Willis-Studie“8, von der Kroiß so schwärmt, eine Könnte-Sein-Studie, eine Kalkulation, eine statistische Annahme oder eine reine Wahrscheinlichkeitsanalyse. Wiese & Willis gingen von den günstigsten anzunehmenden statistischen Annahmen für ihre Altersvorhersagen aus. Dass sich die Ersteller der aktuellen Alters-Studie11 nicht auf diese Studie, als „bisherige Erkenntnisse zum Lebensalter von Elefanten“ berufen, ist nur allzu gut verständlich.

Andere Wissenschaftler*Innen sahen dies ähnlich:

„Further, the longevity of zoo elephants is not better, even under themost favorable statistical assumptions, than that of free-ranging elephants.“12

Quellennachweise

Klicken Sie mit der Maus auf die gewünschte Quelle. Es öffnet sich ein neues Fenster!

1Precht Richard David (1997), „Noahs Erbe“; Seite 328; Rotbuch-Verlag

2http://zoos.media/medien-echo/sterben-elefanten-in-gefangenschaft-frueher/

3Oxford-Studie Clubb & Mason (2002)  (PDF-Datei)

4EEG-Analyse (2002)

5Artikel der ZEIT vom 31.05.2016

6SPIEGEL-Artikel vom 12.1.2008

7Clubb & Mason Studie (2008)

8Wiese & Willis-Studie (2004)

9Facebookeintrag vom „WDR-Lokalzeit-Düsseldorf vom 09.11.2016

10http://zoos.media/medien-echo/zootiere-lebenserwartung/

11Altersstudie (2016)

12Quelle: „Optimal Conditions for Captive Elephants: A Report by the Coalition for Captive Elephant Well-Being“ (2005) von Lisa Kane JD, Debra Forthman, Ph.D., David Hancocks, PDF-Direktlink: http://www.elephantcare.org/protodoc_files/2008/CCEWBOptimalConditionspdf.2.pdf


Der ProZoo Dilettantismus

Der ProZoo Dilettantismus

Ein Beispiel

16.07.2016

Am 09.06.2016 „unterstellt“* Zoo-Unrechtsbefürworter Christian Heidt (ProZoo)der „ZEIT“-Journalistin Dobromila Walasek öffentlich, sie würde in ihrem „unseriösen“* Artikel (Link siehe unten) über die Lebenserwartung von Elefanten, mit „falsche Zahlen und Faktenfälschung“* die Gefangenschaftshaltung „der … Elefanten …. an den Pranger stellen“*.

Auch „unterstellt“* Heidt, dass Walasek „… ungefiltert und unkritisch die schrägen <Erkenntnisse> der <Forscherin> Georgia Mason übernommen“* habe und das „ohne den Inhalt (Anmerkung: Masons Studie) auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen“*. Heidt: „An Einseitigkeit ist dieser Artikel wohl kaum mehr zu überbieten.“*

Weiterhin verkündet Heidt: „Ein absoluter Witz ist die Feststellung, dass sie (Anmerkung: gemeint ist Mason) 4.500 Elefanten in 270 europäischen Tiergärten untersucht haben will.“*

Und: „Weder gibt es 270 Elefantenhaltung in den Zoos Europas, auch keine 4.500 Elefanten werden gehalten. Die Zahl der Haltungen ist um ein Vielfaches geringer und auch die von Mason genannte Zahl der gehaltenen Elefanten ein grandioser <Schuss in den Ofen>!“*.

Heidt behauptet auch: „Die Lebenserwartung beider Elefantenarten in Zoos liegt deutlich über diesen abstrusen Behauptungen von Frau Mason.“*
Gegenbeweise liefert Heidt, wie so oft, hier natürlich auch nicht.

ENDZOO RICHTIGSTELLUNG:

Aufgrund eines Schreibfehlers der Journalistin, mittlerweile auf unseren Hinweis hin geändert, wiegt sich der fachblinde Heidt zunächst in totaler Sicherheit, stolpert aber dann mit großem und mehr als peinlichem Getöse über seine deutlich erkennbare Unwissenheit, seinen fehlenden Fachkenntnissen und Unerfahrenheit im Thema.
Würde Heidt sich nämlich mit den Details dieser und andere Studien zum Thema und mit der Gesamtmaterie auskennen, hätte er wie wir den Fehler der Journalistin sofort erkannt und nicht gleich öffentlich darauf herumgehackt.

Richtig ist, so kann jeder in der öffentlichen Studie nachlesen, das Clubb & Mason (2008) tatsächlich die Lebenserwartung aus mehr als 4.500 Elefanten-Individuen-Daten ermittelt haben. Jedoch kamen von den mehr als 4.500 Elefanten, lediglich nur 786 Elefanten-Individuen Daten aus der europäische Zoo-Gefangenschaft.

Von „falschen Zahlen“* oder „verfälschten Fakten“*, wie Heidt Frau Walasek und Frau Mason diffamierend unterstellt, kann in Bezug auf die Anzahl der Individuen nicht gesprochen werden.
Dass Heidt die Studie ganz offensichtlich nicht kennt, kann er zumindest Frau Mason überhaupt nicht zum Vorwurf machen.

Aber wie alt werden oder wie alt können Elefanten denn nun in Zoo-Gefangenschaft werden?

Hierzu hat sich auch Zoo-Unrechtsbefürworter Phillip J. Kroiß in einem vermeintlichem Fachartikel auf der Facebookseite Zoos.media Gedanken gemacht. Leider aber auch sehr fehler- und damit genauso laienhaft wie Heidt.

EndZOO wird in den kommenden Tagen auch hierzu die Fakten richtigstellen.

Leider!

*Originalzitate aus der ProZoo-Facebookmeldung.

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#11 – Zoo Leipzig: Giftspritze für Elefantenbaby, Herr Junhold?

PRESSEMITTEILUNG #11/ 2015pdficon_large

Zoo Leipzig: Giftspritze für Elefantenbaby, Herr Junhold?

EndZOO entlarvt Heuchelei um Handaufzuchten

vom 30.03.2015

Leipzig – Obwohl die begonnene Handaufzucht, eines am 25.12.2006 geborenen Lippenbärenbaby, sehr erfolgversprechend war und das Baby bereits die zweite Nacht überlebte, ordnete die Leitung des Leipziger Zoos am 27.12.2006 dennoch die sofortige Tötung des Bären durch die Giftspritze an. Einige der fragwürdigen und absurdesten Begründungen von Zoodirektor Junhold, Kurator Nötzold und Zootierarzt Bernhard waren damals: „Weil nicht mehr davon auszugehen war, dass die Mutter ihr Junges selbst versorgen würde“, „eine Aufzucht von Wildtieren durch Menschenhand ist nicht artgerecht“ und „fachlich und praktisch die einzige Option, die Einschläferung zu vermeiden, darin bestand, dem Jungtier eine natürliche Aufzucht durch die Mutter zu ermöglichen“. Und obwohl Junhold noch im März 2007 in einer Tageszeitung verkündete, das es „Handaufzuchten von verstoßenen Jungtieren, wie sie noch bis vor kurzem üblich waren, fortan“ in Leipzig nicht mehr zugelassen werden und „in den letzten Jahren sich ein Umdenken in der Zoowelt vollzogen hat“, erleben wir fast zehn Jahre später mit der aktuellen Elefanten-Handaufzucht nun genau das Gegenteil.

Die Tierrechts- und Tierschutzorganisation EndZOO Deutschland e.V., die sich auch vehement für ein schnellstmögliches Auslaufen aller Zoo-Gefangenschaften ausspricht, kritisiert nun anlässlich der aktuellen Handaufzucht des Elefantenbays erneut die damalige „tierschutzwidrige Tötung“ des Lippenbären und bezeichnet die Haltung des Leipziger Zoo in Bezug auf Handaufzuchten heute als „große verabscheuungswürdige Heuchelei“.

„Die Hilfsmittel und die Überlebenschance, die dem Elefantenbaby im Zoo aktuell zuteilwird, wurde dem Lippenbärenbaby 2007 arrogant verweigert. Obwohl der Bär damals seinen starken Überlebenswille ebenso deutlich zum Ausdruck brachte wie das Elefantenbaby heute, hat man ihn damals dennoch totgespritzt und keinerlei Lebenschance eingeräumt. Diese fragwürdigen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen zeigen einmal mehr, mit welchem unerhört willkürlichen Maßstab in der Leipziger Zoo-Gefangenschaft mit Leben und den Tod umgegangen wird. Hier wird russisch Roulette mit fühlenden Lebewesen gespielt und auch noch als Tierschutz verkauft. So etwas gehört schnellstmöglich beendet“, so Zoo-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht abschließend.

Weitere absurde Zoo-Aussagen um Tötung des Lippenbären 2007 finden Sie auf unserer Homepage! HIER KLICKEN!

EndZOO ist eine internationale Tierrechts-, Tierschutz- und Artenschutzorganisation. Nicht-menschliche Tiere in der Zoo-Gefangenschaft haben auch ein Recht auf Leben, persönlicher Freiheit und das Recht auf körperlicher und psychischer Unversehrtheit. Daher setzen wir uns für ein schnellstmögliches Auslaufen aller Zoo-Gefangenschaften ein. Zudem fordern wir weitestgehend leidmindernde Zoo-Haltungsbedingungen und wir treten für den Schutz und den Erhalt der natürlichen Lebensräume in Freiheit ein.


#34 – Tod Elefantenbaby Zoo Halle: Mensch als Todesursache?

PRESSEMITTEILUNG #34/ 2013

Tod Elefantenbaby Zoo Halle: Mensch als Todesursache?

EndZOO spricht von erheblichen Haltungsmängeln und fordert einen Zuchtstopp

vom 17.09.2013

Halle –  Im Zoo Halle hat Elefantenmutter BIBI heute Morgen, kurz nach der Geburt, ihr Baby angegriffen und tödlich verletzt. Die internationale Tierrechtsorganisation EndZOO macht Haltungsmängel im Zoo von Halle dafür verantwortlich und fordert ein Auslaufen der Elefantenhaltung. Nach Meinung der Organisation ist auch der Zoo in Halle einer von vielen vorgeblich wissenschaftlich geführten deutschen Zoos, die permanent ignorieren, dass Elefanten in Freiheit in gewachsenen und streng hierarchischen Familienverbänden leben. In solch einem natürlich gewachsenen Verband herrschen besonders feste Bindungen unter befreundeten weiblichen Individuen. Gerade diese Bindungen spielen dann bei einer Geburt eine bedeutende Rolle. Geburtserfahrene Mütter helfen dann unerfahrenen Müttern. In Halle gibt es solch einen natürlich gewachsenen Verband nicht.

EndZOO geht derzeit fest davon aus, dass Elefantenmutter BIBI ihr Baby ohne Hilfe anderer Elefanten, also völlig allein, wohlmöglich verängstigt und auf engstem Boxenraum, zur Welt gebracht hat. Offenbar mit fatalen Folgen. Im Jahr 2007 hatte BIBI ihr Baby PANYA auf der Freianlage des Tierparkes Berlin und in ihrer vertrauten Gruppe geboren. EndZOO spricht in Bezug auf das aktuelle Drama im Zoo Halle daher von einer Fehlentwicklung und von der „Todesursache Mensch“!

„Im Zoo von Halle hatten die Elefanten nie die Chance, einen langsam anwachsenden und stabilen Verband oder so etwas wie eine natürliche Hierarchie aufzubauen. Die Gruppe in Halle ist ein zusammengewürfelter Haufen. Es ist also kein Wunder, dass langanhaltende menschliche Ignoranz bei einem so sozialen Akt wie der Geburt letztendlich in einem solchen Drama endet“, so EndZOO-Sprecher Frank Albrecht.


Tiergarten Walding (Haltung allgemein)

TIERPARADIES ODER POLITISCH, GESELLSCHAFTLICH UND

BEHÖRDLICH GEDULDETE TIERQUÄLEREI?

(Stand 15.10.2012)

Eine EndZOO-Bestandsanalyse

Liest man zunächst den Namen „Tiergarten Walding“, so verbindet man eine solche Einrichtung automatisch mit ähnlichen Einrichtungen, wie dem „Tiergarten Schönbrunn“ oder „Tiergarten Nürnberg“. Doch die Realität enttäuscht letztendlich gewaltig.

„Herzstück ist der Mühlviertler Dreiseit-Bauernhof.“ (1)

EndZOO Österreich hatte den „Tiergarten“ bereits im Jahr 2011 besucht und einen Bauernhof mit in Gefangenschaft gehaltenen und zur Schau gestellten exotischen nichtmenschlichen Tieren vorgefunden. Die Anlagen der so genannten Wildtiere, wie Elefant, Panther, Serval und Ozelot, sind sichtlich in die Jahre gekommen und entsprechen keinesfalls einer „modernen“ Tierhaltung. Von ähnlichen Haltungsbedingungen anderer „Tiergärten“ ist man in Walding Jahrhunderte entfernt.

Mit dem Wort „Tiergarten“ täuscht Besitzerin Angela Mair einen modernen Zoo vor, den es aber nicht annähernd gibt. Diese Einrichtung trägt unserer Auffassung nach zu Unrecht den Namenszusatz „Tiergarten“. Ob hier auch ein Verstoß gegen geltendes EU-Recht vorliegt, darin ist „Zoo“ ein geschützter Begriff, prüfen wir derzeitig noch. Dies ist aber nicht die einzige Enttäuschung, die dieser Tiergarten zu bieten hat.

Unwissenschaftliches und vermenschlichendes Horten

„Wir suchen zum Beispiel … Zoologie- und Biologie-StudentInnen zur Unterstützung für unsere Tiergarten-führungen.“ (36)

Nach geltendem EU-Recht muss eine zoologische Einrichtung u.a. auch eine wissenschaftliche Arbeitsweise vorweisen. Während unserer Recherche haben wir aber keine  Hinweise auf eine aktuelle oder aktive Beteiligung an einem Erhaltungszuchtprogramm, einer wissenschaftlichen Studie oder ähnlichen Projekten finden können. Der „Tiergarten Walding“ ist also kein wissenschaftlich geführter Zoo, sondern ein gewöhnlicher Bauernhof mit einer mehr als fragwürdigen Tierhortung.

Und gehortet (gesammelt) hat „Tiergarten“-Besitzerin Angela Mair schon von Kind auf:

„Darunter auch die junge Gepardin Laila, ursprünglich das Haustier eines italienischen Aristokraten … Es folgten Löwen, Bären, Ponys, Papageien, Wölfe, Pumas, Esel und Füchse.“ (29)

Im Jahr 1965 begann die Tierhortung von Frau Mair und ihren Eltern mit einer „exotischen Ente“. (25) Zwei Jahre später „bekam sie vom Salzburger Zoo eine junge Wölfin geschenkt, die vom Rudel ausgestoßen worden war“. (25)

„Dies war das erste Raubtier und quasi der Grundstein für den heutigen Tiergarten am Mursberg. Schnell sprach sich die Liebe zu verstoßenen Tieren herum und so bekam man im Laufe der Jahre vor allem von Privatleuten viele exotische Tiere.“ (25)

„Angela Mair: Und so spielte ich als Kind eben nicht mit Zwerghasen oder einer Katze – für mich war es normal, dass in der Gaststube Wölfin Senta neben mir lag und Löwe Rumba mein exotischer Zimmernachbar war“ (18)

„Löwe RUMBA, der in einer Wohnung gehalten wurde und dafür längst zu groß war, war der nächste.“ (25)

Bereits der damalige vermeintlich „normale“ Umgang mit Wölfin Senta und Löwe Rumba lässt erkennen, wie vermenschlichend, unwissenschaftlich und äußerst fraglich Frau Maier zu Beginn ihrer Sammelleidenschaft mit so genannten Wildtieren umging. Dass diese Fehlentwicklung bis heute anhält, ist dabei besonders erschreckend.

„Angela Mair greift durch den Zaun (des Löwenkäfiges), streichelt den stolzen Kerl (Löwe MITSCHO) hinterm Ohr.“ (22)

Auch in diversen Aussagen, Texten oder Interviews ist die Unwissenschaftlichkeit, Vermenschlichung und Naturentfremdung von Frau Mair deutlich erkennbar.

„Raubtiere – Wild und sanft“ (1)
„Schauen Sie den Wildkatzen zu, wie sie in den großzügig gestalteten Freianlagen herumpirschen, herumtollen oder einfach nur faul sind.“ (1)

„Fast ihr ganzes Leben hat Sie (Elefantin MARY) mit uns verbracht und uns mit ihrer Freundlichkeit, ihrer Sprache, ihrem Vertrauen und ihrer Liebe beeindruckt und froh gemacht. Wir sind sehr dankbar für die wunderbare gemeinsame Zeit mit unserer Mary.“ (27)

Ins „Mair-Paradies“ gerettet?

Doch außer „Tiere-Sammeln“ kann Angela Mair noch eines besonders gut, nämlich von ihrer unwissenschaftlichen Tierhortung geschickt ablenken, sie schön  reden und das Ganze in eine fragwürdige und selbstherrliche Sprache verpacken. So geizt sie z.B. nicht gerade mit den selbstverherrlichenden Worten wie „Paradies“, „Garten Eden“ oder „Arche Noah“. Wer solche realitätsfremde Worte für eine so genannte Wildtierhaltung wählt, muss sich als Halter auch fragen lassen, ob er noch in der Lage ist, wirklich bewusst und verantwortungsvoll mit nichtmenschlichen Tieren umzugehen.

Auf einem eigenen Werbe-Flyer, auf einem Info-Blatt und auf der eigenen Homepage ist immer wieder zu lesen:
„In mehr als 30 Jahren hat Geli Mair hier ein Paradies erschaffen. Mit viel Arbeit, viel Liebe zu den Tieren und einer innigen Zuneigung zu den Menschen, die Tiere mögen, ist am Mursberg eine Attraktion für Groß und Klein wahr geworden.“ (1)
„Begonnen hat alles auf einem ganz normalen Bauernhof in Pasching bei Linz, mit ganz normalen Haustieren. Aber die Familie Mair machte aus Tierliebe eine Arche Noah daraus.“ (16)
„Unser kleines Naturparadies liegt nur 14 km von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz entfernt…“ (38)
„Nicht nur die einzigen in Österreich lebenden indischen Elefanten, sondern auch Raubkatzen, Affen, Kamele, Alpakas, Lamas, Papageien,… und viele verschiedene Haustiere leben in diesem kleinen Paradies.“ (38)
„Viele Besucher erleben den hautnahen Kontakt mit Tieren als etwas Besonderes; sie spüren ihre Ausstrahlung, ihre Ruhe und ihre ganz eigene Würde. Oft entsteht aus diesem Kontakt eine jahrelange Freundschaft zu einem Tier und eine innige Beziehung zu diesem kleinen Paradies auf dem Mursberg.“ (12)
„Dass in einem „irdischen Paradies“ nicht immer alles eitel Wonne ist, sondern ganz konkrete Sorgen und Probleme bewältigt werden müssen, konnte mir meinen Traum vom eigenen „Garten Eden“ nie ganz nehmen. Außerdem: Immer dann, wenn es schwer wird, an meinem Traum festzuhalten, erfahre ich die Macht des Guten. Es sind Menschen mit Herz, Verstand und vielen Talenten, die mir dann zur Seite stehen und mithelfen, den Traum am Leben zu halten.“ (37)

Fakt ist, die heutige Zurschaustellung im Tiergarten Walding kommt der beengten Haltung in der biblischen Arche Noah in trauriger Weise sehr nahe. Ob die nichtmenschlichen Insassen des Tiergartens Walding tatsächlich unter paradiesischen Umständen gehalten werden, dazu später mehr.

Eines ist uns besonders aufgefallen. Frau Maier und diverse Medienvertreter sprechen oder schreiben sehr oft von „in Not geratenen“ Tieren.

„Aber die Familie Mair machte aus Tierliebe eine „Arche Noah“ daraus. Viele exotische Tiere fast alles „Notfälle“, Waisen, Findlinge und Tiere aus schlechter Haltung wurden aufgenommen und fanden eine neue Heimat.“ (7)

„Die meisten Tiere wurden im Laufe der letzten Jahre aus schlechter Haltung oder vor dem sicheren Tod gerettet.“ (6)

„Die Idee, Tieren in Not zu helfen und ihnen ein Zuhause zu geben, hat sich dank zahlreicher Helfer schließlich durchgesetzt.“ (12)

Die unendliche Geschichte der Retterin Frau Mair?

Dass die ständige Wiederholung dieser Aussagen den Anschein erwecken soll, Frau Maier sei eine aufopfernde Retterin, scheint uns naheliegend. Schaut man sich jedoch die verschiedenen Herkunfts-Geschichten ihrer Elefanten MARY und BIMBI an, die Frau Maier das ein oder andere Mal jährlich auftischt, kommen erhebliche Fragen und Zweifel über „Retter-Geli“ auf. Sieben, meist unterschiedliche, „aufrührende“ und „herzzerreißende“ Elefanten-Geschichten, die Angela Mair selbst oder diversen Medien bisher erzählte, haben wir in diversen Veröffentlichungen gefunden.

Geschichte Nr. 1

Elefantin MARY war für einen Zirkus bestimmt und ein Tierhändler hielt sie schlecht. BIMBI war bei einem Transport schwer verletzt worden. „Zwei junge Elefanten, eine davon noch ein Baby, wurden von ihren Eltern freigekauft. Die beiden in Indien geborenen Elefanten befanden sich in einer bedauernswerten Lage. „Mary“ war ursprünglich für einen Zirkus bestimmt und bei einem Tierhändler in einem dunklen Raum eingesperrt; „Bimbi“, das Baby, war erst ein Jahr alt, beim Transport verletzt worden und war ganz abgemagert – es stand sehr schlecht um sie.“ (12)

Geschichte Nr.2:

Ein Zirkus wollte die zwei Elefanten nicht nehmen. „Ihre Eltern hatten Anfang der Siebzigerjahre in Deutschland zwei Elefanten gekauft, die aus Indien importiert worden waren, die ein Zirkus aber dann nicht annehmen wollte.“ (19)

Geschichte Nr. 3

Ein Zirkus kaufte MARY und er ließ sie in einem engen Käfig dahinvegetieren. „Mary, die Elefantenkuh, war von einem Zirkus bestellt und extra aus Indien eingeflogen worden. Dann verlor der Zirkus plötzlich das Interesse, ließ das Tier in einem engen Käfig dahinvegetieren.“ (22)

Geschichte Nr. 4

MARY vegetierte bei einem Tierhändler. BIMBI wurde aus einer anderen ebenso schlechten Tierhändler-Haltung freigekauft. „Mary“, die damals 5jährige Elefantenkuh vegetierte bei einem Tierhändler in einem dunklen, wenige Quadratmeter umfassenden Raum: Frau Mair kaufte sie aus Erbarmen frei. Da Elefanten Herdentiere sind, bemühte man sich um Gesellschaft. Bei einem Wiener Tierhändler fand man die ein Jahr alte „Bimbi“, die vom Transport verletzt, stark abgemagert und bei 30° C in der prallen Sonne angebunden, vor. Der kleine Elefant wurde freigekauft und liebevoll mit Reis und Bananen aufgezogen.“ (25)

Geschichte Nr. 5

Elefantin BIMBI wurde von einem Zirkus übernommen. „BIMBI war gerade ein Jahr alt und MARY fünf, als wir sie von dem Wanderzirkus übernommen haben…Die kleine BIMBI hatte damals in einer Holzkiste gewohnt, ihr Rücken war blutig zerschunden, und auch sonst befanden sich die beiden in bedauernswertem Zustand. Mein Vater hatte schon immer etwas für Tiere übrig, und so wurden sie eben bei uns aufgenommen.“ (23)

Geschichte Nr. 6

Elefanten MARY und BIMBI wurden von nur einem Tierhändler freigekauft „Mary war eine ganz besondere Asiatische Elefantin. Ihr genaues Geburtsdatum und der Geburtsort sind nicht bekannt. Sie kam irgendwo in Asien in freier Wildbahn vermutlich 1966 zur Welt und landete im Alter von rund 6 Jahren gemeinsam mit der damals einjährigen Bimbi bei einem Tierhändler in Europa. Von dort wurden Mary und Bimbi im Jahr 1972 von der Familie Maier und ihrer Tochter Geli, den Besitzern des Tiergarten Walding, frei gekauft.“ (24)

Geschichte Nr. 7

Elefantin MARY wurde von einem Zirkus freigekauft „…und das Elefantenmädchen Mary, welches die Familie aus einem Zirkus freikaufte.“ (29)

EndZOO hat natürlich auch recherchiert. Unser Ergebnis sieht so aus:
MARY und BIMBI sind indische sogenannte Wildfänge. MARY wurde ca. 1968 geboren und wurde 1973 vom Wiener Tierhändler Halbritter an die wohlhabende Familie Mair, als Geschenk für ihre Tochter Angela Mair, verkauft.
BIMBI wurde ca. 1971 geboren und wurde 1972 vom deutschen Tierhändler Sensen ebenfalls an die Familie Mair, und ebenfalls als Geschenk für Angela, verkauft. Beide Elefantendamen waren, unserer Recherche zufolge, offenbar bewusste Bestellungen der Familie Mair. Auch war bei allen Recherchequellen ersichtlich, dass es kein einziges Zirkusunternehmen als Zwischenbesitzer gab. Die wirkliche Geschichte ihrer Elefanten bleibt Frau Mair letztendlich schuldig.

Ein/e sehr gute/r Kenner/in der österreichischen Zoo-Szene und Kenner/in von Frau Mair bestätigte ebenfalls unser Rechercheergebnis:

„Die Elefanten wurden nicht gerettet, sondern Frau Angela Mair erhielt die Tiere damals als Geschenk von ihren wohlhabenden Eltern.“ (20)

2002 fand Frau Mair offensichtlich einmal die richtigen Worte zu den sogenannten Wildfängen:

„Wir sind diejenigen, die dankbar sein sollten. Wir haben die Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum weggeholt. Liebe ist das Mindeste, was sie von uns erwarten können.“ (22)

Auch bei der Herkunft ihrer Löwen, gab es unterschiedliche Aussagen von Frau Mair:

„Löwe RUMBA, der in einer Wohnung gehalten wurde und dafür längst zu groß war, war der nächste.“ (25)
„Anfangs bekamen wir Löwen, die in Discos oder Bordellen als Maskottchen gehalten wurden.“ (22)

Die Glaubwürdigkeit der „Retterin“ ist, anhand solcher Ungereimtheiten, in Frage zu stellen. Dennoch, wir wollen auf keinen Fall den Anschein erwecken, Frau Maier hätte niemals Tiere aus schlechten Haltungen aufgenommen und ihnen eine „bessere“ Gefangenschaftshaltung ermöglicht. Wir kennen u.a. den echten Tierschutz-Fall der deutschen Sumatratiger MEDAN und SHARIF. Doch mehrere dieser Fälle liegen mehr als 11 Jahren zurück. Heute gilt in Österreich die Tierhaltungsverordnung, die einige von Frau Mairs derzeitigen Haltungen als tierschutzwidrig einstuft. Die Zeit hat Frau Mair eingeholt und das Blatt hat sich, zum Nachteil einiger ihrer Insassen, nun deutlich gewendet.

EndZOO ist auch der Auffassung, dass sich Frau Mair mit einigen ihrer Tierschutzfälle ihre Sammelleidenschaft und eine vermeintlich heile Paradieswelt aufrechterhalten wollte. Fakt ist auch, nicht alle im Elternhaus und später in Walding zur Schau gestellten Individuen waren und sind Tierschutzschicksale. Genau dieser Gesamteindruck wird jedoch von Frau Mair und einigen Medien noch immer vermittelt und rigoros aufrecht gehalten.

So sind z.B. die zukünftigen neuen Löwen keine Tierschutzfälle, sondern Überschusszüchtungen irgendeiner weiteren unverantwortlichen zoologischen Einrichtung, die Löwenbabys als Publikumsmagnete missbrauchte und sie nun in eine äußerst fragwürdige Privathaltung abschiebt. Fakt ist auch, die Löwen erwartet eine Privathaltung, die über Jahre hinweg unter mangelnden Finanzen leidet. Kein gutes Vorzeichen für eine verantwortungsvolle und tierschutzgerechte Tierhaltung.

Notorischer Geldmangel?

Aus vielen eigenen Tiergartenn-Aussagen ist ersichtlich, dass Frau Mair seit Jahren unter Geldmangel leidet:

2002„Frau Mair ist froh über jede Finanzspritze für den Tierpark, der sich ansonsten ausschließlich über Eintrittsgelder, Spenden und Bewirtung finanziert.“ (22)

1997„Wir versuchen die Tiere so gut als möglich unterzubringen, aber wir haben leider nur sehr beschränkte Mittel … aus Geldmangel gibt es kaum Helfer.“ (23)

2011„In Zürich macht man jetzt ein Elefanten-Bad. Das ist natürlich sehr aufwendig. Wenn sie (die Elefanten) ins Bad gehen, braucht es wieder Reinigung. Aber wenn es gut ist. Die Schweizer haben ja auch genügend Geld.“ (36)

2012„Da diese Tiere (Präriehunde) unterirdische Bauten errichten, ist es notwendig, sehr aufwändige und damit kostenintensive Tiefbauarbeiten auszuführen. Mit vereinten Kräften können wir den Umbau des ehemaligen Bärengeheges in ein artgerechtes Heim für eine Präriehunde- Familie verwirklichen. Mit dem Kauf von Bausteinen unterstützen Sie die Entstehung der Präriehundeanlage.“ (34)
„Das Wetter bestimmt den Ertrag der Heuernte aus der hauseigenen Landwirtschaft, die Anzahl der Besucher den, letztlich auch für das Futter der Tiere dringend benötigten Geldbetrag in der Zookasse.“ (29)

Welche zoologische und verantwortungsvolle Einrichtung überlässt also seinen Löwennachwuchs einer solchen unsicheren Einrichtung, die seit Jahren selbst davon berichtet, dass sie eigentlich über zu wenig Geld verfügt?

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Politik- und Behördenblindheit?

Viele Mängel sind so offensichtlich, dass man sie überhaupt nicht übersehen kann. Eine Ausrede, man hätte es nicht gewusst, kann einfach nicht gelten.

Dennoch gibt es, laut Tiergarten Walding, Politiker (OÖVP, SPÖ), Wirtschaftsverbände (WKO), Banken (Raiffeisenbank), Prominente (Fussballer Rene Aufhauser, Springreiterin Sissy Max-Theurer), Kinderschutzverbände (Stiftung Kindertraum), Zoovertreter (Frau Dagmar Schratter, Herr Helmut Pechlaner, Herr Harald und Frau Gabi Schwammer) oder Tierärzte (Dr. Andreas M.) die mit dem Tiergarten zusammenarbeiten, ihn in irgendeiner Form unterstützen und damit Tierquälerei fördern und aufrecht halten. Dies muss ein Ende haben.

Und obwohl es viele bestehende Mängel gibt, sammelt Frau Mair ungebremst weiter. So ist aktuell die Anschaffung von Präriehunden (34) und zwei Löwen geplant. Ein Skandal, wenn man bedenkt, dass bisher inhaftierte Individuen seit Jahren vergeblich auf bessere Bedingungen warten.

WIE SIE HIER TUN KÖNNEN!

Verhindern Sie gemeinsam mit EndZOO Österreich den aktuellen Löwenzugang. Die finanzielle Unterstützung hierfür soll, nach Tiergarten Informationen, maßgeblich von Dressurreiterin Sissy Max-Theurer kommen. Schreiben Sie also Frau Theurer, was sie von dieser Neuanschaffung, angesichts der bestehenden tierquälerischen Mängel, halten.

Adresse:
Tunierkomitee und Reitclub Schloss Achleiten
Frau Sissy Max-Theurer
Achleiten 1
A – 4532 ROHR
Tel. +43 (0) 662-834063
Fax +43 (0) 662-834064
Tel. +43 (0) 7258 220522
office@achleiten.at; www.achleiten.at

Informieren Sie weiterhin den für den Tiergarten Walding zuständigen Tierschutzombudsmann, Herrn Mag. Dieter Deutsch. Machen Sie ihn auf die noch immer bestehenden Haltungsmängel aufmerksam und fordern Sie ihn auf, auf die Beseitigung der Tierquälerei hin zu wirken.

Adresse:
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Soziales und Gesundheit
Abteilung Gesundheit
Tierschutzombudsmann Herr Mag. Dieter Deutsch
Bahnhofplatz 1 – Lageplan
4021 Linz
Telefon (+43 732) 77 20-142 81
Fax (+43 732) 77 20-21 42 89
E-Mail tierschutzombudsstelle@ooe.gv.at

Fordern Sie das für den Tiergarten zuständige Veterinärwesen auf, Frau Mair zur Abstellung der Mängel Auflagen zu erteilen, jegliche Neuzugang von nichtmenschlichen Tieren zu verbieten und Elefantin BIMBI sofort zu beschlagnahmen und einer tierschutzgerechteren Haltung zu übergeben.

Adresse
Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung
Peuerbachstraße 26 – Lageplan
4041 Linz
Telefon (+43 732) 73 13 01-0
Fax (+43 732) 73 13 01-27 23 99
E-Mail: bh-uu.post@ooe.gv.at
Homepage: www.bh-urfahr-umgebung.gv.at

oder

Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Soziales und Gesundheit
Abteilung Ernährungssicherheit und Veterinärwesen
Bahnhofplatz 1 – Lageplan
4021 Linz
Telefon (+43 732) 77 20-142 41
Fax (+43 732) 77 20-21 43 60
E-Mail: ESV.post@ooe.gv.at

WAS SIE GRUNDSÄTZLICH TUN KÖNNEN

[list icon="icon: check"]
  • Bitte besuchen Sie keine Zoo-Gefangenschaften
  • Bringen Sie ihrem Kind die tatsächlichen und natürlichen Verhaltensweisen von Tieren in Freiheit näher. Diese finden Sie in zahlreichen Büchern, Film- und DVD-Produktionen. Eine gute Buchauswahl bieten wir auf unserer Homepage. Nicht zuletzt können viele in Österreich heimische so genannte Wildtiere, z.B. Vögel, bei Ausflügen in den natürlichen Freiraum in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
  • Leben Sie ihrem Kind den ethischen Grundsatz vor: „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu.“
  • Vermitteln Sie ihrem Kind, dass nichtmenschliche Tiere so behandelt werden wollen, wie Ihr Kind seinen Freund oder seine Freundin behandelt. Freunde sperrt man also nicht ein.
  • Klären Sie Verwandte und Freunde darüber auf, dass so genannte Zootiere nicht in menschlicher Obhut sondern in ständiger Gefangenschaft ausharren müssen. Dass ihr Zoogehege nie ihrem arttypischen Verhalten und ihrem Lebensraum entsprechen kann. Machen Sie deutlich, dass diese Individuen in ständiger Langeweile zur Schau gestellt werden. Zeigen Sie Ihnen Filmaufnahmen von Zooinsassen, die unter Verhaltensstörungen erheblich leiden.
  • Finanzieren Sie keine Zoo-Gefangenschaftsprojekte, sondern unterstützen Sie die viel effektiveren Maßnahmen zum Erhalt, Schutz und zur Neuschaffung der Lebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

[/list]
Bitte unterstützen Sie auch die Arbeit von EndZOO Österreich mit einer Spende.

QUELLENNACHWEIS

(1) Text aus dem Walding-Zoo-Flyer (2012)
(2) „Wie alles begann„; Homepage des Vereines „Tierart e.V.“; gefunden am 04.10.2012
(3) „Gerettete Leopardin kommt zu Panther Playboy“ – Kurier vom 07.08.2001
(4) „Auf sanften Pfoten im neuen Revier“ – Kurier vom 02.06.2010
(5) Brief an den Österreichischen Tierschutzverein vom 11.08.2010
(6) Quax.at
(7) Regionuwe.at (PDF)
(8) „DER EU-ZOO-REPORT 2011“ (PDF) – Österreich (EndCap) vom April 2011
(9) Österreichischer Tierschutzverein deckt auf: Elefantenkuh Mary leidet im Zoo Walding! vom 06.08.2004
(10) Walding.ooevp.at
(11) Homepage TG Walding
(12) Homepage TG Walding
(13) http://www.tiergartenwalding.com/cms/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=12&Itemid=16
(14) http://www.tiergartenwalding.com/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=51&Itemid=23
(15) http://www.tiergartenwalding.com/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=91&Itemid=25
(16) Tiergarten Walding Infoblatt (2011)
(17) „Dokumentation 2002“ – European Elephant Group; http://www.european-elephant-group.com/doku_5.htm
(18) „Wo Zebras streifen“ – Zeitschrift der VKB-Bank Sommer 2010
(19) „Gefährliche Arbeit mit Elefanten“; Neue Kronen-Zeitung vom 23.02.2005
(20) Aussage eines bekannten österreichischen Zookenners vom 05.10.1999
(21) „Risiko freilaufender Strauß“, Kronen Zeitung vom 28.04.2010
(22) „Ein Herz für Tiere“, Readers Digest vom September 2002
(23) „Elefanten auf der Alm“ – Der Standard vom 28.09.1997
(24) „Walding: Farewell, Mary!“ auf Zoobesuche.net, gefunden am 06.10.2012
(25) „25 Jahre Tiergarten und Reiterhof Walding“ (PDF), Waldinger Gemeindenachrichten 3/2002
(26) Homepage Tiergarten Walding gefunden am 06.10.2012
(27) „Abschied vom Mary“ – Homepage Tiergarten Waldung, gefunden am 06.10.2012
(28) „Eine exotische Geburtstagsfeier und eine wahrlich tierische Neuigkeit„, Tips.at; gefunden am 06.10.2012
(29) „Die Elefantenflüsterin und ihre ganz große Liebe zu Puma, Zebra und Co.„, tips.at, gefunden am 06.10.2012;
(30) „Elefantenwippe für Waldinger Tierpark„, Homepage der Witschaftskammer Österreich, gefunden am 06.10.2012;
(31) Tierhaltungsverordnung (PDF) (BGBI.II 486/2004) trat in Kraft 01.01.2005
(32) EU-Zoo-Richtlinien (PDF)
(33) „EU erlässt jetzt Zoorichtlinie“ in der Zeitschrift „Erlebnis Natur“; Nr.: 7-9/ 1999
(34) Homepage Tiergarten Walding, gefunden am 08.10.2012
(34) Tierschutzgesetz BGBl. I Nr. 118/2004
(35) „Wir Suchen„, Homepage TG walding, gefunden am 08.10.2012
(36) Homepage TG Walding
(37) http://www.tiergartenwalding.com/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=52&Itemid=22
(38) http://www.tiergartenwalding.com/cms/
(39) Gespräch Frau Mair mit EndZOO-Aktivisten (2011)

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